Für den Standort Neuss wurde im Rahmen des Förderaufrufs des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) ein Antrag für den Bau einer Wasserstofftankstelle eingereicht.
Das Interesse am Förderprogramm war bundesweit groß: Eingereicht wurden 526 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 455 Millionen Euro – bei verfügbaren Fördermitteln von 220 Millionen Euro. Die hohe Nachfrage unterstreicht das große Interesse am Ausbau der Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr.
Besonders erfreulich ist, dass der Förderaufruf sowohl Tankstellen als auch Fahrzeuge und Flotten umfasst. Denn nur wenn Infrastruktur und Anwendungen parallel aufgebaut werden, kann der Markthochlauf der Wasserstoffmobilität gelingen.
Für den Rhein-Kreis Neuss wäre eine öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle ein wichtiger Baustein für den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur. Sie würde die Voraussetzungen schaffen, den Einsatz wasserstoffbetriebener Nutzfahrzeuge in der Region künftig weiter zu unterstützen.
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